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Startseite > Überschwemmungskatastrophe in Pakistan 2010

Im Juli und August en.

Überschwemmungen

Hervorgerufen wurden die Überschwemmungen durch starke fälle in der Region, die als die stärksten seit mehr als achtzig Jahren gelten.

Folgen der Überschwemmung

Infolge der andauernden Überflutung wurde am 13. August der erste -Fall im bestätigt.

Hilfe

  stellte am 11. August 2010 eine UN-Soforthilfe von 352 Mio. Euro bereit. Dar�ber hinaus will die Europ�ische Union eine Soforthilfe von 40 Mio. Euro bereitstellen.

Unter anderen haben die und die ihre Bereitschaft zur Unterstützung der Opfer erklärt. Auch die deutsche Bundesregierung sendet mindestens 1 Mio. Euro Soforthilfegelder.

Angesichts der Katastrophe hat seinem Erzrivalen Hilfsgüter im Wert von fünf Millionen Dollar angeboten. In einem Telefongespräch mit seinem pakistanischen Amtskollegen drückte Indiens Außenminister seine Solidarität und sein Mitgefühl aus für die Leiden der pakistanischen Bevölkerung. ? Indien und Pakistan führten seit ihrer Unabhängigkeit von Großbritannien 1947 drei Mal Krieg gegeneinander.

Im Vergleich zur Nothilfe nach der Erdbebenkatastrophe fünf Jahre zuvor, als Armee und Hilfsorganisationen Hand in Hand arbeiteten, verlaufen die Hilfsmaßnahmen diesmal eher unkoordiniert, berichten Augenzeugen vor Ort. Die Taliban wollten keine ausländische Hilfe von ?Ungläubigen? zulassen. ?Leider traf es wieder die Menschen am härtesten, die bereits beim Erdbeben alles verloren hatten. Viele zogen damals von den Bergen in die Täler und bauten sich neue Häuschen nahe an Flüssen oder Bächen. Jetzt haben sie erneut alles verloren. Manche kamen nach der Flut bei Verwandten unter, aber sie brauchen wieder ein Dach über dem Kopf. Zu der Katastrophe hinzu kommt, dass ihre Kühe, Ziegen und Schafe ertranken und Lebensmittel unglaublich teuer geworden sind (Erhöhungen bis zu 500 Prozent).?

Tiere und Landwirtschaft sind für viele Menschen in Pakistan die Existenzgrundlage. Deswegen sind im Katastrophengebiet neben humanitären Organisationen auch Tierschutzorganisationen im Einsatz., um die Tiere mit Futter, sauberem Trinkwasser und medizinischen Behandlungen zu versorgen, da diese Tiere eine Lebensgrundlage für die Menschen für die Zeit nach der Katastrophe sind.

Spenden und Spendenaufrufe

Zu Spenden riefen diverse Wohlfahrtsverbände und Organisation auf. Deren Konten wurden von den Medien publiziert.

Zur Kritik am Umgang mit Spenden in Pakistan äußerte sich auch der frühere Präsident und militärische Machthaber Pervez Musharraf.

Ursachen

Globale Wetterlage

Die führt.

Versäumnisse im Umweltschutz

Wie bei den meisten Überschwemmungsphänomenen hat auch die Flut in Pakistan regionale Ursachen, die das Problem verstärkten. So zogen in den Jahren zuvor viele Menschen mit ihrem Vieh in die Gebiete, die nun von der Flut heimgesucht wurden. Für Weideland, Bau- und Brennmaterial wurden Wälder abgeholzt und Weiden abgegrast, was dazu führte, dass der Boden viel weniger Wasser aufnehmen kann. Flüsse wurden blockiert oder durch in ihre Bette eingezwängt und damit wurde ihnen ihr sraum genommen, Städte werden planlos gebaut und sind somit gefährdet.

Durch die große Zerstörung der Infrastruktur wurde das Land in seiner Entwicklung um Jahrzehnte zurückgeworfen.<ref name="DRadio_18-8-2010">, : Umwelt und Verbraucher vom 18. August 2010</ref>

Frühere schwere Überschwemmungen

  • Vergleiche 2007: Bis zu einer Million Menschen waren in der Region Baluchistan im Südwesten Pakistans von den damaligen schweren Unwettern betroffen.
  • 12. November 1970: Ein forderte 300.000 bis 500.000 Todesopfer. Dabei handelte es sich um den schwerwiegendsten jemals verzeichneten Wirbelsturm und um eine der folgenschwersten Naturkatastrophen der jüngeren Geschichte. Es gab Windgeschwindigkeiten von bis zu 230 km/h und meterhohe Flutwellen. Heute gehört das Gebiet zu dem in der Folge entstandenen Staat .

Einzelnachweise

Weblinks

  • Stand 12. August
  • '''' 1. August 2010, (Bel. bei Jaffarabad), Schätzung 2006: 45.108 EW)-->
  • vom 2. August 2010
  • ( ? guardian.co.uk)
  • vom 1. August 2010 (englisch)
  • , aufgenommen von der Organisation